Die wichtigsten Regeln und Traditionen für Bühnenshows

Peacock feathers

Die meisten, die das Theater nur aus dem Zuschauerraum kennen, wissen von den typischen Theatertraditionen und Regeln wenig, bis gar nichts. Und das was sie wissen, wird oft müde als Aberglaube belächelt. Nun sicher steckt dahinter auch ein Stück Aberglaube, aber den wollen wir den Künstlern auch zugestehen. Außerdem kommt es doch vor allem dem Publikum zugute, wenn die Theaterregeln befolgt werden. Die Schauspieler fühlen sich besser und sind entspannter, was sie sicherlich zu einer besseren Leistung beflügelt, als wenn sie nervös sind und das Schlimmste befürchten, weil mit Traditionen gebrochen wurde. Hier ein paar der Regeln und Traditionen, die Sie vielleicht etwas schmunzeln lassen.

Peacock feathersPfauenfedern sind nicht für die Bühne bestimmt. Sie symbolisieren das „böse Auge“. Generell gelten alle Dekorationen mit augenförmigen Mustern als gefährlich.

Blumen dürfen nur nach einer Premiere überreicht werden. Wer dies vor der Premiere macht kehrt das Glück ins Pech um. Blumen im Knopfloch sind erlaubt, jedoch keine gelben. Gelb gilt seit dem Mittelalter als Farbe, die den Teufel symbolisiert.

Verpatzte Generalproben sind ein Garant für eine erfolgreiche Premiere. Findet eine Generalprobe vor Publikum statt ist es verpönt nach dieser zu klatschen. Auch das bedeutet für die Premiere nichts Gutes. Am besten sagt man diese dann ohnehin ab.

Zudem sollte bei der Generalprobe der letzte Satz nicht ausgesprochen werden. Ein Stück vor der Premiere zu beenden verheißt nichts Gutes.

Es gilt als schlechtes Omen, wenn der erste Zuschauer, der den Saal betritt eine Frau ist. Es bringt ebenso Unglück, wenn sich der Erste im Saal in die erste Reihe setzt.

Schwarze Katzen im Theater gelten im Gegensatz zum Alltag zu Glücksbringern. Dies beruht darauf, dass diese das Theater frei von Mäusen halten, welche sich gerne in den Kostümen im Fundus einnisten.

Babypuppen dürfen nur mit dem Gesicht nach unten auf dem Requisitentisch liegen, da sie sonst von bösen Geistern in Besitz genommen werden.

Für die Theatergeister muss in einem leeren Theater mindestens eine Lampe ausreichend die Bühne beleuchten um den Geistern ihre eigene Vorstellung zu ermöglichen.

Zudem ist es aus historischen Gründen auch heute noch strengstens verboten, im Theater zu pfeifen. Denn früher wurden Theater mit Gaslampen beleuchtet, und durch Pfeifen wurde signalisiert, dass Gas aus einer solchen austrat. Allerdings brennen Theatergebäude heutzutage nicht mehr so leicht wie damals.

Und wem all diese Regeln und abstrusen Traditionen allzu lästig sind, kann entweder seine Theaterkarte verschenken oder aber sich mit dem Gedanken trösten, hinterher ohne Aberglaube im Cabaret Club Casino ein paar Runden zu spielen.