Die besten Lieder für eine Bühnen-Show

Eine Bühnen-Show ist immer eine aufregende Inszenierung. Dabei ist es fast egal in welcher Größenordnung eine Aufführung stattfindet. Die Erwartungshaltung der Zuschauer ist bei einem kleinen Auftritt nicht viel unterschiedlicher als bei einem großen Spektakel. Bei den meisten Shows ist die Musik ein wichtiger Bestandteil. Bei Musicals, klassischen Opern oder Konzerten ist die Musik von den Komponisten der Originale vorgegeben. Anders ist dies jedoch bei Rock- und Pop-Konzerten. Langjährige Stars der Szene sehen sich hier eher mit der Entscheidung konfrontiert, welche Lieder sie nicht spielen und wie sie ein paar Songs des neuen Albums in ihrer Show unterbringen. Wer jedoch nicht zu diesem handverlesenen Kreis zählt oder sogar nur Lieder anderer Interpreten zum Besten gibt, hat so einen Luxus natürlich nicht.

Wie wählt man die besten Songs für eine Show ?

Zum einen kommt dies auf den Umfang der Show und den Anlass an. In der Regel dauert eine Live-Show so etwa 1,5 bis 2 Stunden. Dies ist eine lange Zeit während der man das Publikum bei Laune halten muss.

The best songs for a stage showZu Beginn einer Show stehen meistens ein paar Songs, welche beim Publikum gut bekannt sind. Das lockert die Stimmung auf und ist der richtige Einstieg in einen erfolgreichen Konzertabend. Danach bietet es sich an, neues Material vorzustellen. Ist die Show mit einer Pause geplant, kann man unmittelbar davor noch mal aufs Gas drücken.

Ja nach Art der Musik muss man bedenken, dass das Publikum auch etwas Ruhepause zwischendrin benötigt. Die zweite Hälfte kann nach dem gleichen Konzept gestaltet werden.

Wer keine eigenen Kompositionen hat, sondern Cover-Versionen bekannter Hits vorträgt, kann nach dem gleichen Konzept vorgehen. Allerdings ist hier wirklich zu beachten, dass man die Lieder auch wirklich musikalisch beherrscht. Zudem gibt es einige Songs, die man einfach nicht nachspielen, oder nachsingen kann.

Es gibt fast nichts Schlimmeres als das Publikum mit einem schlecht gelungenen Whitney Houston oder Celine Dion Song zu quälen. Sowas überlässt man wirklich besser den Pappnasen in den Castingshows im Fernsehen. Hier bekommt die Jury auch Geld um sich das anzutun.

Das Manifest eines Theaterkritikers

Ich werde hart, aber fair sein.

Ich werde versuchen, Gespräche und Diskussionen anzuregen, anstatt das letzte Wort zu haben.

Ich schreibe für den Leser und nicht mein eigenes Ego.

Ich werde mich immer erinnern, dass ich ein Kritiker bin und kein Schauspieler oder Regisseur.

Ich werde immer wieder Goethes drei Fragen stellen und beantworten:

1. Was versucht der Autor zu erreichen?

2. Wie erfolgreich war der Versuch?

3. War es den Versuch wert?

The manifesto of a theater criticIch werde Aufführungen nur in historische, politische und künstlerische Kontext setzen, wenn es unbedingt notwendig ist.

Ich werde das tatsächliche Schauspiel besprechen, nicht das was, ich gerne gesehen hätte.

Ich werde nicht die Theater-Polizei sein. Ich bin hier, um zu beurteilen, ob die Show funktioniert, nicht um Schauspieler und Regisseur zu sagen, was sie anders zu machen haben.

Ich werde fragen, ob das Stück die beabsichtigte emotionale Reaktion hervorruft, oder aus dem Ruder gleitet.

Ich werde mich auf das Ergebnis konzentrieren, anstatt über die Absicht zu spekulieren. Dies gilt sowohl für Autoren, Regisseure als auch für Schauspieler.

Ich werde nicht meine eigene Botschaft in die Rezension integrieren

Ich werde den Schwerpunkt auf die Untermalung meiner Meinung legen, nicht diese einfach wiederholen.

Ich werde dem Leser etwas geben, was er nicht mit eigenen Augen sehen konnte.

Ich werde meiner Rezension einen eigenen Stil geben und nicht nach einer festgelegten alten Formel vorgehen.

Ich werde nicht vergessen, dass Stücke bewusst Fragen aufwerfen können, die es nicht unbedingt auch selbst beantworten muss.

Ich werde Spoiler vermeiden, außer sie sind zwingend notwendig.

Ich werde bedeutungslos oder nichtspezifische Adjektive wie “interessant”, “brillant”, “unglaublich”, “atemberaubend” und “super” nicht verwenden.

Ich werde mich auf die wichtigen Punkte beschränken, diese aber deutlich herausarbeiten.

Ich werde Phrasen oder Sätze herausnehmen, die auf jedes Theaterstück passen.

Ich werde immer so schreiben, dass meine Leser sich eine gute Vorstellung über die Darsteller machen können.

Ich werde immer ein Unterstützer des Theaters sein, nicht ein Bekämpfer.